Das ist die Frage, die sich die meisten Menschen stellen, die sich mit
dem Berufswunsch auseinander setzen wollen oder müssen.
Diese Thematik beginnt eigentlich schon in der Schule, wenn sich die
Frage der Berufswahl stellt. Nehmen wir an, Sie sind in dieser Lage und
müssen die Entscheidung treffen, welcher Beruf passt zu mir?
Sie sollten sich die Frage stellen, was interessiert mich überhaupt?
Könnten Sie sich einen Job im Büro vorstellen, den ganzen Tag sitzen
und konzentriert arbeiten. Oder wäre für Sie die Arbeit im Freien
vorstellbar? Lieben Sie den Umgang mit Tieren oder mit Pflanzen oder
ist Ihnen eine Arbeit für Menschen angenehmer. Müssen Sie eventuell
nach dem Abitur ein Studium einplanen und wo und wie lange könnte es
dauern. Wann werden Sie dann Ihr erstes Geld verdienen und wie
stehen überhaupt die Chancen in dem gewählten Beruf eine Anstellung
zu bekommen. Oder steht am Ende der Ausbildung der Weg in die
Selbständigkeit?
Das sind alles Fragen, die sich bei der ersten Berufswahl stellen. Sie
sollten sich dem Für und Wider stellen, wenn Sie sich für einen Beruf
entschieden haben, um abzuwägen, ob es wirklich das Richtige für Sie
ist. Sie sollten bedenken, dass man sich einen Beruf sucht, den man
viele Jahre ausüben möchte, in dem Sie sich entwickeln wollen und der
vor allem Spaß machen muss.
Es hilft Ihnen auch nicht weiter, wenn der Freund oder die Freundin
Ihnen einen Beruf empfiehlt, diesen ganz euphorisch anpreist und der
Ihnen aber nicht zusagt. Sie können sich auf jedem Fall beraten lassen,
aber die Entscheidung müssen Sie ganz allein treffen.
Es gibt unzählige berufliche Möglichkeiten, die sich Ihnen bieten. Suchen Sie Agenturen auf, die Ihnen diverse Berufe
und deren Möglichkeiten vorstellen können oder informieren Sie sich in Berufsschulzentren, wann welche Berufe
vorgestellt werden. Und am Ende Ihrer Bemühungen haben Sie dann den passenden Job. Was aber passiert, wenn Sie
nach Jahren den Job nicht mehr ausüben können oder wollen?
Sie müssen sich neu orientieren. Sie haben im Berufsleben schon zahlreiche Erfahrungen gesammelt, gute und weniger
gute. Da Sie sich nun neu orientieren müssen, können Sie für sich abwägen, was Ihnen nun besser liegen würde oder
was Sie vielleicht nur noch aus gesundheitlichen Gründen machen können.
Sie haben jetzt bestimmt einen besseren Überblick über die Berufsvielfalt, als vor ein paar Jahren und können
nachvollziehen, ob der bisherige Beruf Sie ausgefüllt hat.
War das nicht der Fall, so versuchen Sie, Ihre Stärken heraus zu finden. Sind sie kreativ oder arbeiten Sie lieber nach
Vorgaben und Anweisungen? Arbeiten Sie gern selbständig und eigenverantwortlich?
Notieren Sie sich alles das, was Sie gerne machen würden und setzen Sie Negatives dagegen, zum Beispiel Beruf
Bäcker, negativ ist aufstehen mitten in der Nacht. Oder Sie würden gern in einem Skigebiet arbeiten und wohnen aber
an der See. Sie sehen, auch örtliche Gegebenheiten sollten in Erwägung gezogen werden, da ein voraussichtlicher
Umzug nicht auszuschließen wäre.
Wollen Sie das Risiko trotzdem wagen, dann kalkulieren Sie auch die Kosten und ob Sie bereit sind, diese auch zu
tragen.
Sie sehen also, wenn man den richtigen Job finden will, dann ist auch eine Menge im persönlichen Bereich zu
bedenken. Sie finden den Job als Berufskraftfahrer nicht schlecht, weil Sie da viel mit dem LKW oder PKW unterwegs
sind und viele Orte kennen lernen.
Aber denken Sie im Negativen an den Stress durch Glatteis und Schnee und die engen Zeitvorgaben, die den Fahrern
auferlegt werden. Sie sehen also, es gibt immer ein Für und ein Wider.
Und das sollten Sie so weit als möglich bei Ihrer neuen Job-Wahl auch beachten, damit Sie im Nachhinein nicht
enttäuscht sind und der neue Job zum Flop für Sie wird.
Nehmen Sie sich lieber etwas mehr Zeit und recherchieren Sie genau, was Sie wollen und was Sie können. Auch darauf
sollte Ihr Augenmerk liegen, Sie sollten auch für die Tätigkeit geeignet sein und das geistig und auch körperlich.
Wenn Sie auf alle diese Fragen schon eine Antwort haben, dann können Sie nun gezielt auf die Suche gehen. Sie haben
die Möglichkeit, sich in den in Frage kommenden Firmen mit einer Bewerbungsmappe selbst vorzustellen oder diese
Mappe an den Personalchef zu senden. Verwenden Sie auch auf die Erstellung der Bewerbungsmappe viel Sorgfalt,
denn diese Mappe ist Ihre Visitenkarte und verhilft Ihnen am Ende zu Ihrem Traumjob.
Bewerbungsratgeber:
Orientierung: Welcher Job passt
überhaupt zu mir?
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