Karriere Logo von der-perfekte-weg.de Dreh- und Angelpunkt Ihrer Bewerbung ist der Lebenslauf. Wer dem Personalverantwortlichen da sein Können ansprechend präsentiert, erhöht seine Chancen auf ein Vorstellungsgespräch wesentlich. Beim Verfassen eines Lebenslaufes sollten einige Punkte beachtet werden. Der wichtigste: Ein Lebenslauf muss kurz, prägnant, fehlerfrei und leicht lesbar sein. Ein Personalverantwortlicher überfliegt Ihren Lebenslauf meist nur, bevor er entscheidet, auf welchem Stapel Ihr Dossier landet. Machen Sie es ihm deshalb einfach: Schreiben Sie nicht mehr als zwei Seiten, idealerweise nur eine, achten Sie auf eine luftige Darstellung mit Absätzen, Einrückungen, Überschriften und strukturieren Sie den Inhalt thematisch so, dass man sich auf einen Blick einen Eindruck über Ihre beruflichen Stationen und Qualifikationen verschaffen kann. Achten Sie auf eine lückenlose Darstellung. Versuchen Sie Brüche im Lebenslauf nicht zu vertuschen, sondern möglichst positiv darzustellen. Dossiers mit unkommentierten Lücken werden meist gleich aussortiert. Den Anfang des Lebenslaufs bilden die „Persönlichen Angaben“, also Daten zu Ihrer Person wie: Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail, Geburtsdatum, Heimatort, Nationalität, Zivilstand. Sollte ein Foto verlangt werden, gehört dieses in die rechte obere Ecke. Wenn kein Foto gefordert ist, ist eher davon abzuraten, eines hinzuzufügen, außer in Ihrem Beruf spielt das Äußere eine wesentliche Rolle. Nach den „Persönlichen Angaben“ folgt eine Übersicht über Ihre „Ausbildungen“ (Schule, Lehre, Studium). Bringen Sie das Wesentliche auf den Punkt. Nur wer am Beginn seiner beruflichen Laufbahn steht, kann diesen Abschnitt ausführlicher halten. Heute hat sich die gegenchronologische Darstellung durchgesetzt, das heißt, Sie beginnen mit dem Lehr- oder Universitätsabschluss. Der nächste – oft ausführlichste – Punkt im Lebenslauf ist die „Berufserfahrung“. Beginnen Sie auch da mit Ihrer aktuellen Tätigkeit, also gegenchronologisch. Seien Sie konkret und prägnant: Geben Sie Aus- und Eintrittszeitpunkt an, den Namen des Unternehmens, Ihre Position sowie eine kurze Beschreibung Ihrer Tätigkeiten und Aufgabenbereiche. Danach folgt eine Auflistung Ihrer „Weiterbildungen und Praktika“. Bei einer breiten Palette sollten Sie sich auf jene beschränken, die wesentlich sind für die Stelle, auf die Sie sich bewerben. Der nächste thematische Block widmet sich Ihren „Computer- und Fremdsprachenkenntnissen“. Listen Sie diese nicht einfach auf, sondern bewerten Sie sie. Bei den Computerkenntnissen eignet sich eine Angabe von Zertifikaten (falls vorhanden), bei den Fremdsprachen hat sich eine Bewertung von Muttersprache über fließend (eventuell mit dem Zusatz in Wort und Schrift) bis zu Grundkenntnissen durchgesetzt. Falls Referenzen verlangt werden, nennen Sie zwei Personen, die Sie vorher gefragt haben. Die Angabe von Referenzen macht sich so oder so nicht schlecht. Abrunden können Sie Ihren Lebenslauf fakultativ mit Angaben zu außerberuflichem Tätigkeiten oder Hobbys. Gerade ehrenamtliche Engagements machen immer einen guten Eindruck. Der Lebenslauf endet mit einer Orts- sowie Datumsangabe. Begleitet wird er meist von einem Bewerbungsschreiben, das Ihnen nochmals Gelegenheit gibt, sich von anderen Bewerbern abzuheben und Ihre Qualifikationen für diese Stelle herauszustreichen. 

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