Karriere Logo von der-perfekte-weg.de Da wir Menschen vor allem über unsere Sprache kommunizieren, vergessen wir oft, dass sie nicht das einzige Mittel ist, mit dem wir uns ausdrücken. Oft verrät unsere Körpersprache mehr über uns, als uns lieb ist, weil wir sie meist unbewusst einsetzen und sie auch nur unbewusst wahrnehmen. Trotzdem richten wir uns oft an der Körpersprache unseres Gegenübers aus und reagieren dementsprechend. Wer darüber bescheid weiß, kann sich die Körpersprache zunutze machen und dadurch im Berufsleben erfolgreicher sein. Im Folgenden erhalten Sie einige Tipps, wie Sie durch nonverbale Kommunikation Ihre Karriere fördern können. Einige Regeln scheinen offensichtlich zu sein, dennoch sollen sie hier wiederholt werden, weil sie die Grundlage bilden: Halten Sie sich aufrecht. Blicken Sie nicht auf den Boden. Schauen Sie Ihren Gesprächspartnern in die Augen, ohne sie anzustarren. Dadurch signalisieren Sie Selbstbewusstsein, Offenheit und Interesse und schaffen somit die Voraussetzung für eine angenehme zwischenmenschliche Atmosphäre. Wer stets geduckt geht, den Blick gesenkt hat und seinem Gegenüber nicht in die Augen schaut, der wird schnell als unsicher, abweisend oder gar inkompetent wahrgenommen. Um diesen Eindruck von Anfang an nicht aufkommen zu lassen, sollten Sie diese grundsätzlichen Hinweise beherzigen. Wichtig ist, dass im Geschäftsleben eine professionelle Distanz gewahrt werden sollte. Daher sollten Sie immer einen gewissen räumlichen Abstand zu Ihren Gesprächspartnern einhalten, etwa 1,5 Meter. Diese Entfernung wird nicht als aufdringlich empfunden, aber auch nicht als zu abweisend. Wenn Sie darauf achten, werden Sie schnell bemerken, wann Ihr Gegenüber seine Intimzone verletzt fühlt, etwa durch das Verschränken der Arme, das Zurückbeugen des Oberkörpers oder einen Schritt nach hinten. Wenn Sie auf solche Signale aufmerksam werden, sollten Sie professionelle Distanz wahren. Mit Berührungen sollten Sie äußerst sparsam sein, denn wenn Sie mit Ihrem Gegenüber nicht vertraut sind, gelten sie als unangebracht. Beschränken Sie sich auf einen festen, aber nicht schmerzenden Händedruck zu Begrüßung und Verabschiedung. Ebenfalls wichtig ist die nonverbale Kommunikation bei Vorträgen und Präsentationen. Um hier erfolgreich zu sein und positiv auf die Zuhörer zu wirken, müssen Sie darauf achten, dass das Gesamtpaket stimmig ist, zu dem auch die Körpersprache gehört. Vermeiden Sie es, die Arme zu verschränken oder Ihre Hände in die Hosentasche zu stecken, denn damit signalisieren Sie Steifheit und Unsicherheit beziehungsweise übertriebene Lockerheit oder gar Gleichgültigkeit. Außerdem verbauen Sie sich so die Möglichkeit, Ihren Vortrag durch Gesten zu untermalen. Nutzen Sie Ihre Hände lieber dazu, um Ihre Worte zu visualisieren. Wenn Sie etwa eine Aufzählung vornehmen, können Sie die einzelnen Aufzählungselemente direkt an den Fingern abzählen, wodurch sie stärkeres Gewicht erhalten. Wenn Sie mehrere Argumente abwägen, können Sie dies ebenfalls durch Gesten verdeutlichen. Auf diese Weise können Sie sich der Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer versichern. Ihr Blick sollte auch hier nicht auf den Boden gerichtet sein, sondern möglichst auf Ihr Publikum. Vermeiden Sie es aber, immer bloß eine Person anzustarren, damit diese sich nicht unwohl fühlt. Besser ist es, wenn Sie sich etwa drei Personen im Raum als Bezugspunkte wählen und mal die eine und mal die andere anschauen. Damit fühlt sich niemand angestarrt, sondern das gesamte Publikum angesprochen. Wenn Sie umgekehrt ein Zuhörer sind, sollten Sie bedenken, dass der Referent meist mehr mitbekommt, als man annehmen würde. Daher sollten Sie nicht gähnen, den Blick gelangweilt umherschweifen lassen oder auf eine andere Weise abwesend wirken. Dies wirft kein gutes Licht auf Sie. Stattdessen sollten Sie den Blick des Referenten erwidern oder die von ihm verwendeten visuellen Darstellungsmedien anschauen, damit der Referent weiß, dass Sie seinen Vortrag aufmerksam verfolgen. Ein besonderer Trick zur unbewussten Erzeugung von Sympathie ist es, das Verhalten des Gegenübers zu „spiegeln“. Damit ist gemeint, dass Sie manche Bewegungen Ihres Gesprächspartners nachahmen, allerdings nicht zu übertrieben, denn es soll unabsichtlich und natürlich wirken. Wenn Sie also beispielsweise mit einem Kunden am Verhandlungstisch sitzen und er die Beine übereinander schlägt, dann können Sie einmal versuchen, das ebenfalls zu tun. Wenn es ganz beiläufig geschieht, dann spiegeln Sie das Verhalten des Kunden, ohne dass es ihm bewusst auffällt. Wie Sie sehen, gibt es viele Kleinigkeiten, die in der Summe deutliche Auswirkungen auf Ihren Erfolg im Beruf haben können. An Ihrer nonverbalen Kommunikation können Sie wunderbar selbst arbeiten, indem Sie sich im Spiegel betrachten und an Ihrer Haltung feilen oder Freunde darum bitten, einmal besonders auf Ihre Körperhaltung zu achten und Ihnen mitzuteilen, was ihnen auffällt. Unterschätzen Sie also die Möglichkeiten der Körpersprache nicht, denn sie ist es oft, die den Unterschied in einer Karriere ausmacht, auch wenn sie uns meist gar nicht bewusst ist. . Nutzen Sie die Koerpersprache gezielt für Ihren Erfolg

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