Wer sich für einen Ausbildungsplatz oder für einen neuen Job bewirbt, wird früher oder später auch mit einem
Einstellungstest konfrontiert. Mittlerweile reicht es nicht mehr aus, nur eine gut strukturierte Bewerbung mit
überzeugenden Zeugnissen abzugeben, häufig möchte der Arbeitgeber seinen Bewerber auch auf seine Fähigkeiten und
Leistungen in verschiedenen Bereichen testen. Was sich zunächst einmal sehr anstrengend anhört, ist im Grunde ein
gutes Zeichen. Mit der Einladung zu einem Einstellungstest sind Sie schonmal in der engeren Auswahl und der
Arbeitgeber zeigt Interesse an Ihnen, ein mögliches Arbeitsverhältnis ist also nicht ausgeschlossen. Es gibt zwar
verschiedene Arten von Einstellungstests, diese sind jedoch häufig sehr ähnlich aufgebaut, sodass sie mit einer guten
Vorbereitung kein Problem darstellen sollten. Hilfreich kann es auch sein, sich mit Menschen auszutauschen, die in
demselben Unternehmen arbeiten und diesen Test schon absolviert haben.
Intelligenztest
Der wohl am häufigsten verwendete Einstellungstest ist der Intelligenztest,
bei dem es nicht nur um Mathematik und logisches Denken, sondern auch
um sprachliche Fähigkeiten und Fremdsprachenkenntnisse geht. Die
eigentliche Herausforderungen bei einem solchen Test sind jedoch nicht wie
zunächst vermutet die Aufgaben. Vielmehr wird der Bewerber auf seine
Konzentrationsfähigkeit unter schwierigen und stressigen Bedingungen
geprüft. Der Intelligenztest läuft auf Zeit, meistens gleichzeitig mit anderen
Bewerbern in einem Raum, und beinhaltet grundsätzlich so viele Fragen,
dass unmöglich alle beantwortet werden können. Das ist auch so gewollt,
um für den Bewerber eine möglichst stressige Situation zu schaffen. Hierbei
lässt sich leicht feststellen, wer die Nerven behält und auch in schwierigen
Situationen eine gute Leistung bringen kann und wer schnell aufgibt weil er
sich überfordert fühlt. Wichtig ist es also, ruhig zu bleiben und sich auch
sich selbst zu konzentrieren.
Weitere Arten von Einstellungstests
Häufig werden auch Kenntnistests angewandt, bei denen vor allem das
Allgemeinwissen geprüft wird. Vorbereiten sollte man sich hier nicht nur in
den Gebieten Politik und Kultur, sondern auch in Geschichte und
Geographie. Eigentlich werden nur Fragen gestellt, die man mit einem
durchschnittlichen Allgemeinwissen gut beantworten kann, eine gute
Vorbereitung kann jedoch nicht schaden.
Vor allem wer sich für einen Job im handwerklichen Bereich bewirbt, wird wahrscheinlich auch auf einen Eignungstest
stoßen. Der Arbeitgeber kann mit diesem Test die Leistungen und Fähigkeiten des Bewerbers in dem ausgewählten
Beruf überprüfen und verlässt sich dabei nicht auf allgemeine Kenntnisse. Technisches Verständnis gehört dabei
genauso zum Test wie zum Beispiel handwerkliches Geschick oder räumliches Sehen. Nicht nur Handwerker werden sich
mit einem Einstellungstest konfrontieren müssen, auch in anderen Berufen wird häufig getestet, ob man über die
nötigen Fähigkeiten und Kenntnisse verfügt. Umso wichtiger ist es deshalb, sich schon vor der Bewerbung einige
Informationen über den ausgewählten Beruf einzuholen und sich gut vorzubereiten. Eventuell kann auch ein Praktikum
hilfreich sein, um festzustellen, ob der Beruf wirklich das Richtige ist.
Bewerbungsratgeber:
Die Einladung zum
Einstellungstest
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